Filmquellen verstehen

Filme, wie auch Fotos oder Texte, erzählen euch eine Geschichte. Ihr müsst immer bedenken, dass die Filmemacher euch vielleicht die Geschichte so erzählen können, wie sie es selbst sehen wollen. Es gibt viele Möglichkeiten mit Filmaufnahmen oder Fotos bei uns Zuschauern und Betrachtern einen bestimmten Eindruck zu erwecken, der vielleicht nicht immer ganz so stimmen muss. Wie man das machen kann und auf was ihr deshalb beachten müsst, erklären wir euch hier.

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Wichtig! Der richtige Umgang mit Filmquellen

Das Erstellen eigener Filme mit historischen Filmaufnahmen aus dem historixx-Materialfundus soll dir dabei helfen, „Geschichtsbewusstsein“ zu entwickeln. Indem du dich in deinen Filmclips mit geschichtlichen Themen auseinandersetzt, übst du nämlich aktiv und eigenständig historische Sachverhalte räumlich und zeitlich einzuordnen, sie zu deuten, zu beurteilen und schlussendlich auch selbst darzustellen. Was du dabei ebenfalls lernen sollst, ist mit historischen Filmquellen richtig umzugehen. Genauer gesagt: Du sollst nicht nur die Filminhalte verstehen, sondern auch lernen, die Filmquellen zu beurteilen und zu deuten. Das nennt man übrigens „Medienkompetenz entwickeln“. Dabei gibt es aber allerhand zu beachten!

Das Wichtigste im Umgang mit historischen Filmquellen ist, dass du dir über folgendes im Klaren wirst: Historische Filmaufnahmen spiegeln nicht immer hundertprozentig die geschichtliche Realität wieder! Du fragst dich warum? Keine Sorge, das bedeutet nicht, dass alle Aufnahmen gespielt sind oder nicht wirklich passiert sind. Es bedeutet vielmehr, dass die im Film gezeigte Realtität vom Filmemacher selbst stark beeinflusst werden kann. Der Filmemacher hat nämlich die Möglichkeit, durch das Filmen sowie die Bearbeitung des eigenen Films eine spezielle Sicht auf das Thema zu erzeugen. Deshalb sind viele historische Filmquellen nicht immer ganz "objektiv". Vielmehr sind historische Filmquellen ein "bildlicher Ausschnitt" der realen Vergangenheit, aber gleichzeitig auch eine "subjektive" Kommentierung dieser.

Weshalb ist das so? Bei historischen Filmquellen gilt zu beachten, dass Ereignisse nie einzig und allein „nur“ das abgefilmte darstellen. Denn auch das abgefilmte Ereignis ist durch den Filmemacher „gestaltet“. Zum Beispiel durch die Auswahl der gezeigten Filmbilder, die Kameraposition und -technik oder im Nachhinein durch Montage und den letztendlichen Filmschnitt. Damit erschafft der der Filmemacher eine individuelle Sicht der Realität mit einer bestimmten Erzählperspektive. Die Sicht auf die Realität in historischen Filmquellen ist aber niemals „vollständig“ bzw. „eindeutig“! Dass solltest du bei der Arbeit mit historischen Filmquellen immer im Hinterkopf behalten. Historische Filmquellen, zeigen also immer genau dass, was ihre Macher zeigen und damit vermitteln wollten. Aus diesem Grund ist es im Umgang mit historischen Filmquellen immer wichtig zu bedenken, aus welcher Sicht die Aufnahmen das Gezeigte darstellen, von wem sie gemacht sind und in welchem Zusammenhang sie erscheinen. Bei der Bewertung und Deutung von historischen Filmquellen geht es also darum herauszufinden, welche Sichtweise durch das Gezeigte vermittelt werden soll.

Fragen, die du dir immer wieder stellen solltest:

  • Ist ein bestimmtes Darstellungsinteresse oder-Ziel zu erkennen?
  • Lassen Auswahl der Filmszenen, Kameraposition oder der Filmschnitt bestimmte Aussagen und Wertungen erkennen?
  • Lässt sich etwas über die mögliche Herkunft der Quelle und den gesellschaftlichen Hintergrund feststellen?

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